Zurück zum Blog
5 Min. Lesezeit

Warum Solo-Entwickler-Monitoring für Agenturen nicht funktioniert

Sie haben mit UptimeRobot angefangen. Für Ihre ersten 3 Kunden hat es wunderbar funktioniert. Dann kam Kunde Nr. 10, und Ihre flache Monitor-Liste wurde zum Chaos. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das Problem der flachen Liste

Die meisten Monitoring-Tools behandeln alle Monitore gleich. Monitor 1, Monitor 2, Monitor 47 — alle in einer Liste. Für einen Solo-Entwickler, der seine eigene App überwacht, ist das in Ordnung.

Für eine Agentur, die 15 Kunden mit jeweils 3-4 Monitoren verwaltet, ist es ein Albtraum:

  • Welcher Monitor gehört zu welchem Kunden?
  • Bei welchem Kunden läuft nächste Woche ein SSL-Zertifikat ab?
  • Wer soll die Benachrichtigung erhalten, wenn Monitor #32 ausfällt?

Sie erstellen am Ende eine mentale Karte oder pflegen eine Tabelle neben Ihrem Monitoring-Tool. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Tool nicht für Ihren Workflow entwickelt wurde.

Die Lücke bei der Kundentransparenz

Ihr Kunde fragt: 'Wird meine Website überwacht?' Was tun Sie?

Mit Solo-Monitoring-Tools haben Sie folgende Optionen:

  • Screenshot Ihres Dashboards per E-Mail senden (unprofessionell)
  • Dem Kunden Zugang zu Ihrem Monitoring-Konto geben (andere Kunden werden sichtbar)
  • Sagen: 'Vertrauen Sie mir, sie wird überwacht' (nicht überzeugend)

Agenturen brauchen eine Möglichkeit, jedem Kunden seine eigene Ansicht zu geben — ein gebrandetes Portal oder eine Statusseite, die nur seine Monitore, seine Verfügbarkeit und seine Vorfälle zeigt. Keine Daten anderer Kunden, kein Monitoring-Tool-Branding.

Das Branding-Problem

Wenn auf Ihrer Statusseite 'Powered by UptimeRobot' steht, bewerben Sie das Produkt eines anderen. Ihr Kunde sieht es und denkt: 'Meine Agentur verwendet ein kostenloses Tool, um meine 50.000-EUR-Website zu überwachen.'

White-Label-Monitoring beseitigt diese Reibung. Statusseiten zeigen das Logo Ihres Kunden (oder Ihrer Agentur). Die URL ist auf seiner Domain. Es gibt nirgends eine Drittanbieter-Erwähnung.

Das ist keine Eitelkeit — es ist Positionierung. Sie verkaufen einen professionellen Monitoring-Service, nicht weitergeleitete Benachrichtigungen eines kostenlosen Tools.

Was Agenturen wirklich brauchen

Der Unterschied zwischen Solo-Monitoring und Agentur-Monitoring lässt sich auf drei Punkte reduzieren:

  • Kundenstruktur — Monitore, Statusseiten und Vorfälle nach Kunden gruppieren
  • Kundenorientierte Leistungen — Portale, gebrandete Statusseiten, Berichte
  • Skalierbare Preise — Pauschaltarif für viele Monitore, keine Abrechnung pro Monitor

Tools, die für Agenturen entwickelt wurden (wie StatusHive), lösen alle drei Punkte. Sie organisieren nach Kunden, liefern gebrandete Erlebnisse und zahlen einen Pauschaltarif, unabhängig davon, wie viele Monitore Sie benötigen.

Blog

Start for free